Geschichte

Zeittafel zur Geschichte des Ortes Zoppoten

 

1211 Gründung des Ortes Zoppoten durch den Deutsch-Ritterorden des Hauses Schleiz.

 

1230/50 Erweiterung der um 800 erbauten Rundkapelle zur Dorfkirche durch den Deutsch-Ritterorden.

 

1318 Die Familie von Töpen wird auf Oberzoppoten erwähnt, das adlige Geschlecht derer von Draxdorf gründete das Rittergut Unterzoppoten.

 

1360 Otto von Kospoth, erster Pfarrer in Zoppoten, tauscht mit Ulrich von Draxdorf einen Acker.

 

1484 Jörg von Töpen wird von Vogt Heinrich des Jüngeren Reuß zu Greiz mit der Umwandlung des Lassgutes Oberzoppoten in ein erbliches

Gut beliehen.

 

1524 Das Geschlecht derer von Günterode sitzt auf Unterzoppoten.

 

1537 Ein Herr von Doberneck ist Besitzer von Oberzoppoten und verkauft es 1545 an Hans von Watzdorf.

 

1585 In Oberzoppoten wurde die erste Gaststätte erwähnt.

 

1600 Bau des ersten Schulhauses, wo Daniel Groh von 1613 erster Lehrer in Zoppoten war.

 

1605 Oberzoppoten wurde von Jobst Friedrich von Kauffungen an Friedrich von der Ölsnitz verkauft.

 

1636 Erste Erwähnung der Schenke in Unterzoppoten.

 

1662 Unterzoppoten wird von den Reitzensteins in Besitz genommen.

 

1769 Ehrenfried Albrecht von Reitzenstein ließ über dem Hohlweg am Dorfeingang eine zweibogige Kalksteinbrücke mit dem

Reitzensteinischen Wappen errichten, welche im Jahre 1925 abgebrochen wurde.

 

1775 Ehrenfried Albrecht von Reitzenstein vereinigte beide Rittergüter in Zoppoten in seinen Besitz.

 

1821 Von der Landesherrschaft wurden durch eine Administration die beiden Rittergüter aufgeteilt.

 

1873/1901 Alle Abgaben in Naturalien für die Schule und Pfarrei wurden in Geldwert umgerechnet.

 

1932 Bauende der Staumauer und Beginn des Staus der Saale.

 

1934 Beendigung des Staus und Beginn des Motorbootbetriebes auf dem Bleilochstaussee.

 

1945 In den letzten Apriltagen trieben nazistische Barbaren die Häftlinge von Buchenwald auf dem Todesmarsch auch durch den Ort Zoppoten.

 

1953 Am 30. April wurde die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) Morgenrot Typ I gegründet.

 

1961 750 Jahrfeier der Stauseegemeinde Zoppoten.

 

1968 Das Buswartehäuschen im Ortsteil „Ratte“ wird der Bevölkerung zur Nutzung übergeben.

 

1969 Zusammenschluss der Orte Zoppoten, Ebersdorf, Friesau, Röppisch und Schönbrunn zur Kooperationsgemeinschaft IX. Parteitag,

LPG Tierproduktion.

 

1972 Pfingsten konnte, verbunden mit einem Wasserfest, die Wasserleitung den Einwohnern von Zoppoten übergeben werden.

 

1973 Wiedereröffnung der Bootsanlegestelle Zoppotener Bucht.

 

1976 Eröffnung der Konsumgaststätte „Zoppottal“.

 

1982/83 Erneuerung der Wehrmauer um die Kirche.

 

1985 Errichtung eines Denkmales, aus Anlass des Todesmarsches der Häftlinge vor 40 Jahren.

 

1993 Zusammenschluss der Gemeinden Zoppoten, Röppisch, Friesau, Schönbrunn und Ebersdorf zur Gemeinde Ebersdorf/Thüringen

 

2003 Zusammenschluss der Gemeinde Ebersdorf/Thür. mit der Stadt Saalburg zur neuen Stadt Saalburg-Ebersdorf und somit wurde Zoppoten zum Stadtteil

 

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